DaliControl gc16-2

Bestell-Nr. 4101-145-21
Abmessungen (L x B x H) 90 / 71 / 58 mm

Mit dem DaliControl gc16-2 bietet IPAS eine weitere KNX Gerätelösung für Anwendungen an, in denen eine Vielzahl von DALI Leuchten kostengünstig in Gruppen geschaltet werden müssen. Das DaliControl gc16-2 kann zwei DALI Segmente ansteuern. An jedes Segment können 64 DALI Leuchten angeschlossen werden, die einzeln oder jeweils bis zu 32 Gruppen zugeordnet werden können. Das DaliControl gc16-2 ist als Single Master DALI 2 zertifiziert.

DALI-2 zertifiziert: Single Master
Beleuchtungssteuerung: Gruppensteuerung; Einzel-EVG- und Gruppensteuerung
Sicherheitsbeleuchtung: Nein

Das IPAS DALI Gateway DaliControl gc16-2 ist ein Single-Master Application-Controller zur Steuerung von elektronischen Vorschaltgeräten mit DALI Schnittstelle über den KNX Installationsbus.

Das Gerät wandelt Schalt- und Dimmbefehle vom angeschlossenen KNX System in entsprechende DALI Telegramme bzw. Status- und Ereignisinformationen vom DALI Bus in KNX Telegramme um. 

Das DaliControl gc16-2 verfügt über zwei DALI Ausgänge über die 128 EVGs angesteuert werden können.

Die benötigte Stromversorgung für die angeschlossenen EVGs erfolgt direkt aus dem Gerät. Zusätzliche DALI Spannungsversorgungen sind nicht erforderlich.

Das Gerät steht in einem 4 TE breiten Hutschienengehäuse zum direkten Einbau in einen Elektroverteiler zur Verfügung. Der Busanschluss erfolgt über eine Busklemme. Der Anschluss von Netz- und DALI-Leitungen erfolgen über Schraubklemmen am Gerät.

Pro Gateway können die EVGs in 16/32 Gruppen angesteuert werden. Zusätzlich zu der Gruppenansteuerung ist mit dem DaliControl gc16 auch eine Individualansteuerung der bis zu 64/128 EVGs möglich. 

Die spezielle Oberfläche zur Konfiguration der DALI Segmentes ist als DCA (Device Control App) für die ETS5 konzipiert. Es ist darauf zu achten, dass zusätzlich zur Produktdatenbank knxprod auch die entsprechende etsapp installiert wird. Diese steht bei der Konnex oder auf der IPAS Website zum Download zur Verfügung.

Betriebsarten
Normalbetrieb: Gruppen und EVGs können ohne Einschränkung geschaltet werden.
Dauerbetrieb: Nach dem ETS Download sind Gruppen im Dauerbetrieb immer eingeschaltet.

 

Nachtbetrieb: Über ein Objekt kann der Modus von Normalbetrieb in den Nachtbetrieb umgeschaltet werden. Im Nachtbetrieb schalten sich diese Gruppen nach einiger Zeit aus oder wechseln in den Dauerbetrieb.

 

Panikbetrieb: Alle für den Panikbetrieb frei geschalteten Gruppen werden in dieser Betriebsart auf einen Vorgabewert eingeschaltet und können nicht mehr ausgeschaltet werden.

 

Treppenhausfunktion
Mit dieser Funktion lassen sich Gruppen verzögert ausschalten. Die Einschaltzeiten sind einstellbar. Diese Funktion über ein Objekt gesperrt werden. in diesem Zustand befinden sich diese Gruppen im Normalbetrieb.

 

Betriebsstundenzähler 
Mit dieser Funktion werden die Einschaltzeiten von Gruppen und/oder EVGs gezählt. Der Zählwert kann als Schwellwert für eine Alarmmeldung, beispielsweise bei Erreichen der Lebensdauer, genutzt werden.

 

Fehleranalyse
Aus der Anzahl der Lampen- und EVG Fehler und der Anzahl der insgesamt angeschlossen Lampen werden Fehlerraten berechnet. Es können Schwellwerte für Fehler und Fehlerraten definiert werden, die bei Erreichen einen Alarm auslösen.

 

Szenen
Mit diesem Modul ist die Programmierung und das Abrufen von bis zu 16 internen Lichtszenen möglich. Der Szenenabruf erfolgt über ein 1 Byte Szenenobjekt. Bei DALI Betriebsgeräten DT-8 wird die aktuell selektierte Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur ebenfalls mit in die Szene übernommen und beim Szenenabruf entsprechend eingestellt.

 

Energiesparfunktion
Über ein KNX Objekt kann die Versorgungsspannung einer Gruppe abgeschaltet werden, wenn die entsprechende Gruppe ausgeschaltet ist (Standby-Abschaltung). Die Lampen- und EVG Fehlerprüfung beginnt wieder zeitverzögert nach dem Einschalten.

 

Zeitsteuerung
Mit dem Zeitsteuermodul kann abhängig von aktueller Zeit und aktuellem Datum eine definierte Lichtfarbe und ggf. ein Lichtwert automatisch eingestellt werden. Hierzu stehen bis zu 16 verschiedene Vorlagen zur Verfügung. Eine typische Anwendung ist die Anpassung der Farbtemperatur über den Verlauf des Tages, die positive Effekte auf unser Wohlbefinden hat.

 

Schnellaustauschfunktion
Diese Funktion ermöglicht den einfachen Austausch eines defekten DALI EVGs. Bei Aufruf dieser Funktion kann genau ein defektes EVG ohne DALI Programmierung durch ein neues EVG ersetzt werden.

 

DT-0 fasst die Fluoreszenzleuchten zusammen.

 

DT-1 ist die Spezifikation für Notleuchten mit Zentralbatterie und Einzelbatterienotleuchten inklusive Testbetriebsart für die Funktionen Lampen-, Funktions- und Batterietest.

 

DT-4 ist der Device Typ für Niedervolt Halogenleuchtmittel.

 

DT-6 beschreibt die Ansteuerung von LED Leuchtmitteln.

 

Die Verfahren zur Farbsteuerung RGBW, HSV, Tunable White und Raumkoordinaten x/y sind wesentliche Definitionen, die von der DiiA in dem neuen Device Typ 8 (DT8) festgelegt wurden. In der praktischen Anwendung reduziert DALI DT8 die Anzahl der benötigten Lichtsteuerkanäle auf ein Minimum und senkt so weiter den einzelnen Kanalpreis. Die einfache Installationsweise, der günstige Lichtkanalpreis und die komplexen Möglichkeiten ein individuelles Licht basierend auf Farbe, Helligkeit und Intensität einzustellen, zählen zu den wichtigsten Argumenten, die für DALI in der Beleuchtungstechnik sprechen.

 

DALI Technologie
Der herstellerübergreifende DALI Bus (DALI = Digital Addressable Lighting Interface) ist ein System zur Ansteuerung von elektronischen Vorschaltgeräten (EVGs) in der Beleuchtungstechnik. Die Spezifikation der DALI Kommunikationsschnittstelle ist in der internationalen Norm IEC 62386 festgelegt. Das DALI Protokoll ist, wie das KNX Protokoll, standardisiert. Die DALI Vereinigung DiiA mit Sitz in den USA ist die Organisation, die die DALI Standards definiert und pflegt.

 

Leuchten und Gruppen
Klassisch steuert ein DALI Master ein DALI Segment. Ein DALI Segment besteht aus bis zu 64 DALI Leuchten, die in bis zu 16 Gruppen geschaltet und gedimmt werden können.

 

Einzel EVG Ansteuerung
Programmierte DALI-Vorschaltgeräte sind über die Kurzadresse in einem DALI Segment erreichbar und können so von der KNX Seite im DaliControl Gateway angesteuert werden (außer Farbansteuerung über DT8).

 

2 DALI Segmente in einem Gateway
Leistungsstarke Controller erlauben die Integration von 2 DALI Segmenten in einem Gerät. Damit sind insgesamt 2 x 64 DALI Leuchten, die insgesamt 2x16 Gruppen zugeordnet sind, ansteuerbar.

 

DALI Installation
Die DALI Installation ist einfach. Die Verdrahtung besteht gewöhnlich aus einer 5–adrigen Leitung (typisch 5×1,5 m² NYM), die alle 64 Leuchten parallel miteinander verbindet. 3 Adern, L, N und PE, werden für die Energieversorgung und die verbleibenden 2 Adern für den DALI Bus genutzt.

 

DALI Broadcast
Im DALI-Protokoll ist der Broadcast Befehl, ein zentral und unabhängig von Gruppenzuordnungen schaltender Befehl. DaliControl Geräte schalten DALI Broadcastbefehle für das Ein- und Ausschalten, Wert setzen, Farbwerte (RGB oder HSV) und Farbtemperatur über KNX Objekte. Broadcast benötigt keine DALI Zuordnung.

 

Lampen/EVG Fehler
Ein wesentlicher Vorteil gegenüber einer KNX Beleuchtungssteuerung ist die Rückmeldung von Leuchtmittel- und Vorschaltgerätefehlern aus dem DALI System. Informationen, die für die Betriebssicherheit und das Beleuchtungsmanagement eine wesentliche
 Bedeutung haben.

 

ETS Programmierung
IPAS DaliControl Schnittstellen sind ausschließlich ETS5 kompatibel. Die Zuordnung der Programmierung von DALI Leuchten erfolgt über die Device Control App (DCA). Das DCA wird einmalig in die ETS eingebunden und beinhaltet alle Funktionen zur Programmierung der DALI Komponenten in dem zugeordneten DALI Segment.

 

Installationssysteme 
In Installationssystemen, in denen DALI Leuchten über die KNX Installation angesteuert werden, stellt die DALI KNX Schnittstelle den DALI Master dar. Wie der KNX Bus ist der DALI Bus ein Zweidrahtbus.

 

IP-Schnittstelle
Über die IP-Schnittstelle ist der integrierte Webserver erreichbar.

 

Datensicherung
Die ETS Konfiguration wird innerhalb des Bearbeitungsprojektes in der ETS gesichert. Die DALI Konfiguration kann als XML-Datei gesichert und über die ETS wieder importiert und programmiert werden.

 

RGBWAF Farbkanäle
Bei diesem Farbsteuerungsverfahren beruht die Farbwahrnehmung auf dem additiven Mischen der Grundfarben Rot, Grün und Blau. Theoretisch ergibt die Überlagerung dieser Farben die Farbwahrnehmung „Weiß“. In praktischen Anwendungen ist es aber sehr schwer ein reines Weiß zu erzeugen. Aus diesem Grund kann ein zusätzlicher Kanal für die Farbe Weiß in diesem Modell ergänzt werden (RGBW), um die Farbmischung zu optimieren. Gemäß DALI Standard EN 62386-209 können in diesem Modell bis zu 6 Kanäle (RGBWAF) für die Farbwahrnehmung herangezogen werden. In der Praxis finden drei unabhängige Kanäle für die Ansteuerung der Leuchten in den Farben Rot, Grün und Blau und ein Kanal für die Farbe Weiß ihre Anwendung.

KNX Datentypen für die RGBW Ansteuerung
Bei Verwendung von DALI DT8 Leuchten erfolgt die Farbmischung im DALI Vorschaltgerät, so dass die Farbinformation von der KNX Seite aus mit nur einem Objekt übertragen werden kann. Der KNX DPT 251.600, ein 6 Byte Datenobjekt, enthält alle Farbinformationen für die additive RGBW Farbmischung. Zusätzlich kann der Farbbereich über das KNX 4Bit relativ Dimmen (DPT 3.7) oder über das KNX Wertsetzen (DPT 5.1) eingestellt werden.

 

HSV Farbsteuerung
Eine Alternative zum RGBW Farbraum ist die Farbdefinition nach Intensität (H), Sättigung (S) und Hellwert (V). Diese Art der Farbdefinition wird oft aus künstlerischen Aspekten der Farbwahrnehmung bevorzugt und lässt sich technisch mit 3 Objekten realisieren. Der Farbton wird als Winkel zwischen 0° und 360° eingestellt und durchläuft somit alle Farben auf dem Farbkreis. Die Werte für Sättigung und Intensität (Dunkelwert) verschieben den Farbkreis im Raum.

KNX Datentypen für die HSV-Ansteuerung
Bei Verwendung von DALI DT8 Leuchten erfolgt die Farbmischung über HSV ebenfalls im DALI Vorschaltgerät, so dass die Farbinformation von der KNX Seite aus über die Winkelangabe zwischen 0 und 360° (DPT5.3 Winkel) übertragen wird. Die Verschiebung des Farbkreise im Raum erfolgt über die Sättigung (DPT 5.1) und dem Dimmwert (ebenfalls DPT 5.1). Zusätzlich kann der Farbbereich über das Standard 4Bit relativ Dimmen (DPT 3.7) oder absolut über das Wertsetzen (DPT 5.1) eingestellt werden.

 

Farbtemperatur / Tunable White
Der menschliche Organismus hat sich über Jahrtausende an einen sich täglich wiederholenden Zyklus angepasst: In der Nacht ist es dunkel, die Zeit also, in der sich unser Organismus durch Schlafen erholt, um neue Energien für den nächsten Tag zu mobilisieren. In den Morgenstunden, wenn die Sonne über dem Horizont aufsteigt und das Licht einen sehr warmen Ton aufweist, stehen wir auf und machen uns für den Tag bereit. Bis die Sonne um die Mittagszeit in ihrem Zenit steht, wird die Farbtemperatur des Lichtes zunehmend kühler. Bewegt sich die Sonne am Nachmittag bis zum Sonnenuntergang Richtung Horizont, wird die Lichtfarbtemperatur wieder wärmer. Untersuchungen haben gezeigt, dass der menschliche Organismus am leistungsstärksten ist, wenn er zur jeweiligen Tageszeit der natürlichen Lichtfarbtemperatur ausgesetzt ist. Mit der sich rasant entwickelnden LED-Technologie ist es nun möglich, genau diesen zyklischen Ablauf vom Wechsel der Lichtfarbtemperatur über den Tag in Räumen, in denen wir leben und arbeiten, optimal einzustellen. Durch die sehr kleinen Bauformen der LEDs lassen sich zwei unterschiedliche LED-Typen, kalkweiß und warmweiß, so in ein Gehäuse integrieren, als würde ein Leuchtmittel zwei Farbtemperaturen abstrahlen können. In Verbindung mit einem entsprechenden DALI Vorschaltgerät werden diese beiden Farbtemperaturen dynamisch gemischt.

KNX Datentypen für die CW Ansteuerung
Bei Verwendung von DALI DT8 Leuchten lässt sich nahezu jede Farbtemperatur (CW) in einem definierten Bereich von beispielsweise 2500 bis 6000 Kelvin einstellen, indem nur eine Information, die gewünschte Farbtemperatur, an das DALI Vorschaltgerät übertragen wird. Von der KNX Seite aus wird diese Farbtemperaturinformation über den DPT 7.600 übertragen. Zusätzlich kann der Farbtemperaturbereich und die Helligkeit über die Objekte 4Bit relativ Dimmen (DPT 3.7) oder absolut über Wertsetzen (DPT 5.1) eingestellt werden.

 

x/y – Farbraum
Eine weitere Möglichkeit Farben zu beschreiben basiert auf der Definition eines 3-dimensionalen Farbraums. In diesem Farbraum gilt: x+y+z=1. Eine einfache Umstellung zeigt, dass x+y =1-z gilt. Sind also x und y bekannt, lässt sich z berechnen. Jetzt kann ein Vektor auf jeden beliebigen Punkt im Raum zeigen, der wiederum eine Farbe definiert. Mit der Definition des Koordinatenpaares x/y werden nur zwei Informationen für die Beschreibung einer Farbe benötigt.

KNX Datentypen für die x/y- Ansteuerung
Bei Verwendung von DALI DT8 Leuchten werden die Raumkoordinaten mit dem 2 Byte Datenformat DPT 7.1 im Wertbereich von 0 bis 65535 übertragen.

 

Neue Firmware 0.3.0

Mit der Firmware 0.3.0 wird auch eine neue ETS Applikation und ein neues DCA eingeführt.
Die neue Applikation trägt den Namen „Plus“.

Einzel-EVG Steuerung
Besonderes Augenmerk ist nun auf die Möglichkeit der Einzel-EVG Steuerung gelegt.
Einzel-EVGs können sowohl in Szenen, in Zeitplänen oder über KNX Kommunikationsobjekte angesprochen werden.

Betriebsarten EVG´s (Normal-, Dauer-, Nacht- und Panikbetrieb)
Die Einzel-EVGs können wie bereits die Gruppen in unterschiedlichen Betriebsarten genutzt werden.

Betriebsstundenzählung der Einzel-EVGs
Die Einzel-EVGs können wie bereits die Gruppen in unterschiedlichen Betriebsarten genutzt werden.

Export und Import der Szenen
Um konfigurierte Szenen auch in anderen Projekten einfach zu nutzen wurde die Möglichkeit des Imports, bzw. des Exports implementiert.

Beschreibungstexte bearbeiten und ex-, bzw. importieren
Alle Beschreibungstexte der Gruppen oder der Einzel-EVGs können nun zusätzlich zentral bearbeitet werden. Dort können die Texte auch einfach aus anderen Dateiformaten importiert oder exportiert werden.

Manuelle Übersteuerung in den Zeitplänen
Ein automatischer Zeitplan kann für bestimmte Anforderungen manuell übersteuert werden.

 

Zubehör / Ergänzende Produkte

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